Karim Adeyemi hat in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung AS über seinen Abschied aus dem Bayern-Nachwuchs mit neun Jahren gesprochen - und darüber, wie aus dem Münchner Bayern-Bub später ein BVB-Fan wurde. „Ich war drei Jahre lang beim FC Bayern München und wurde dann aussortiert“, zitiert Sport1 den Neu-Barcelonese aus der AS-Ausgabe vom 26. September. Der 23-Jährige, der im Sommer vom BVB nach Katalonien wechselte, blickt ohne Groll zurück.

Adeyemi stammt aus München und wuchs zunächst als Anhänger der Roten auf. Nach dem Ende an der Säbener Straße führte sein Weg über den TSV Forstenried und die SpVgg Unterhaching, ehe er 2018 bei Red Bull Salzburg landete, wo ihm der Durchbruch gelang. „Ich komme aus München, also war ich ein Bayern-Fan, aber mit der Zeit wurde Dortmund mein Lieblingsverein“, sagte er der AS laut fcbinside. Als Teenager habe er sich „viele ihrer Spiele angesehen“, bevor er 2022 selbst bei Borussia Dortmund unterschrieb.

Ich mag beide Vereine und habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit beim FC Bayern.
- Karim Adeyemi in der spanischen Sportzeitung AS

Nach vier Jahren beim BVB der Sprung nach Katalonien

Vier Jahre nach seiner Verpflichtung durch Borussia Dortmund verließ Adeyemi im Sommer 2026 die Bundesliga. Der FC Barcelona stattete den Linksfuß nach Angaben von fussballtransfers.com mit einem Vertrag bis 2031 aus. Der Einstieg in La Liga verlief solide: In acht Pflichtspielen stehen laut demselben Portal drei Tore und drei Vorlagen zu Buche. „Ich hatte einen guten Start, aber ich arbeite jeden Tag daran, mich zu verbessern“, sagte Adeyemi der AS und ergänzte mit Blick auf die Zukunft: „Ich fühle mich wirklich gut und freue mich darauf, noch lange hier zu bleiben.“

Für die deutsche Nationalelf lief Adeyemi zuletzt am 24. September beim Nations-League-Auftakt in Amsterdam gegen die Niederlande auf. Beim 0:1 gegen Griechenland am Sonntag in Augsburg gehörte er nicht zur Startelf von Bundestrainer Jürgen Klopp, der im Zentrum stattdessen auf den Hoffenheim-Debütanten Bambasé Conté setzte. Ob Adeyemi am 4. Oktober im Rückspiel in Thessaloniki wieder eine Rolle spielt, ließ der Bundestrainer bislang offen.