England hat sich im Sechzehntelfinale der WM 2026 einen späten 2:1-Sieg gegen die Demokratische Republik Kongo erkämpft. Captain Harry Kane traf im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta in der 75. und 86. Minute, zuvor hatte Brian Cipenga die Afrikaner in der 7. Minute in Führung geschossen. Im Achtelfinale trifft das Team von Trainer Thomas Tuchel nun auf Mitgastgeber Mexiko.
Bereits nach sieben Minuten schockte der Kongo den Favoriten: Nach einer Flanke von Chancel Mbemba legte Yoane Wissa an der Strafraumkante quer, Cipenga schob aus rund 13 Metern flach ins kurze Eck an Torhüter Jordan Pickford vorbei, wie Sport.de im Ticker dokumentierte. Kurz vor der Pause traf Wissa den Pfosten, ansonsten hielt Kongo-Torhüter Lionel Mpasi seine Elf mit mehreren Paraden im Spiel. „Die haben wirklich überperformt und schon jetzt über ihren Erwartungen gespielt“, hatte Tuchel den Gegner vor der Partie gegenüber englischen Reportern beschrieben, wie fussballnationalmannschaft.net wiedergab.
Erst mit den Hereinnahmen von Anthony Gordon und Bukayo Saka nach der Stundenmarke drehte England die Partie. In der 75. Minute setzte Gordon von links den Ball an den zweiten Pfosten, wo Kane einköpfte. Elf Minuten später flankte Gordon erneut, der Kapitän traf per Kopf zum Endstand. Beide Vorlagen kamen vom Newcastle-Angreifer, wie ESPN aufführte.
Achtelfinale gegen Mexiko
Damit steht England in der Runde der letzten 16, wo Mexiko wartet - Mitgastgeber und am Dienstagabend 2:0-Sieger gegen Ecuador im Aztekenstadion. Ansetzung und Spielort für die Partie werden von der FIFA voraussichtlich am Donnerstag bekanntgegeben. Für Tuchels Auswahl ist es der erste WM-Achtelfinaleinzug seit dem Halbfinale 2018 unter Gareth Southgate, wie Al Jazeera einordnete.
Für die Demokratische Republik Kongo endet die WM als bester Gruppendritter in der ersten K.-o.-Runde ihrer Verbandsgeschichte. Trainer Sébastien Desabre hatte die Elf in der Gruppe D hinter Frankreich auf den zweiten Platz geführt, in Atlanta legten die Léopards England 87 Minuten lang die entscheidenden Räume zu. „England hat sich schwergetan, Mpasi zu schlagen“, hielt NBC News in der Nachbetrachtung fest.