Nicole Scherzinger gehört zu den Namen, die am Donnerstagabend in den deutschen Trends auftauchten. Grund war das Finale der 21. Staffel von „Germany's Next Topmodel“, das ProSieben am 28. Mai ab 20:15 Uhr ausstrahlte - erstmals in der Geschichte der Show nicht live, sondern bereits im Februar in einem Theater in Los Angeles aufgezeichnet. Die Show lief unter dem Motto „Welcome to Hollywood“.
Scherzinger, einst Frontfrau der Pussycat Dolls und zuletzt für ihre Hauptrolle als Norma Desmond in „Sunset Boulevard“ am Londoner West End gefeiert, trat dort gemeinsam mit Demi Lovato als musikalischer Live-Act auf. Auf der Gästeliste standen daneben Sharon Stone, die Topmodels Adriana Lima und Winnie Harlow sowie die Dsquared2-Zwillinge Dan und Dean Caten. Joyn und TV Movie listen sie als prominente Unterstützung für Heidi Klums Entscheidung.
Am Ende der Show entschied Klum, wie schon im Vorjahr, parallel über zwei Sieger: Aurélie holte den Titel bei den Frauen, Ibo den der Männer. Anna und Daphne landeten auf den Plätzen zwei und drei, bei den Männern Godfrey und Tony. Bereits einen Tag vor der Ausstrahlung war der Sieger durch die Cover der „Harper's Bazaar“-Ausgaben durchgesickert, die zu früh in den Briefkästen der Abonnentinnen lagen - eine Panne, die das OK-Magazin und 20 Minuten ausführlich dokumentierten.
Pussycat-Dolls-Tour im Sommer als zweiter Schub
Für Scherzinger bleibt es nicht beim einmaligen Gastauftritt. Die Pussycat Dolls kündigten für den Sommer 2026 eine Reunion-Tour in Deutschland an, mit Stationen in München und Düsseldorf, wie das Branchenportal Concertvisions berichtet. Das erklärt mit, warum ihr Name in der Nacht zum Freitag in den deutschen Wikipedia-Aufrufen sprunghaft nach oben rückte: Tour-Ankündigung und Primetime-Auftritt bündeln sich erstmals seit Jahren im selben Nachrichtenfenster.
Aus Sicht von ProSieben dürfte sich das aufwendige Hollywood-Setup auszahlen: Der Wechsel weg von der Live-Sendung war intern lange umstritten, weil er die Spannungskurve dämpft, die GNTM seit Jahren trägt. Der Sender setzt darauf, dass internationale Star-Power die fehlende Live-Komponente ausgleicht - und Scherzinger ist neben Sharon Stone das prominenteste Argument für diese Wette.