Die ZDF-Tragikomödie „Nix ist fix“ hat am Montagabend den Tagessieg im deutschen Fernsehen geholt. Wie Quotenmeter berichtet, sahen 3,37 Millionen Menschen den 88-minütigen Film um 20.15 Uhr, das entspricht einem Marktanteil von 17,7 Prozent. Die ARD landete mit 3,20 Millionen Zuschauern knapp dahinter - erreichte durch die längere Sendedauer aber einen leicht besseren Anteil von 18,2 Prozent.

„Nix ist fix“ setzt sieben langjährige Freunde in ein abgelegenes Bergchalet, das nach einem anstrengenden Aufstieg schon von drei Fremden bewohnt ist. Die Neuen wollen nicht gehen. Was folgt, ist eine Verhandlung über Eigentum, Freiheit und Verantwortung, in der die alten Freundschaften der ursprünglichen Gruppe brüchig werden. Regisseurin Natalie Spinell inszenierte den Stoff nach einem Drehbuch von Dominique Lorenz, gedreht wurde im Herbst 2024 im Tiroler Scheffau.

Prominentes Ensemble

Im Zentrum steht Julia Koschitz als Chalet-Besitzerin Juliane, an ihrer Seite spielen Friederike Kempter, Maximilian Brückner, Katrin Wichmann, Marcel Mohab, Brigitte Hobmeier und Felix Hellmann. Die drei jungen Besetzer verkörpern Camille Dombrowsky, Simon Morzé und Slavko Popadic. Die Produktion stammt von Roxy Film in Koproduktion mit WHee Film und lief bereits im Juli 2025 auf dem Filmfest München; die Streaming-Premiere in der ZDF-Mediathek war am 1. August 2026.

Die Fachpresse reagierte gemischt. „Die kluge, hochkarätig besetzte Komödie ist ein Gedankenexperiment, das trotz eines gewissen Thesencharakters spannend bleibt“, urteilt Film-Rezensionen.de - kritisiert aber, dass die Figuren zum Teil „derart lächerlich“ gezeichnet würden, dass jede Ernsthaftigkeit im Keim ersticke. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel das Interesse mit 5,9 Prozent Marktanteil und 0,17 Millionen Zuschauenden deutlich verhaltener aus als in der Gesamtzuschauerschaft.

In der Mediathek bleibt der Film noch bis Sommer 2027 abrufbar. Regisseurin Spinell beschreibt ihn im ZDF-Presseheft als „Liebeserklärung an das wertvolle Gut Freundschaft“ - eingebettet in eine tragikomische Gesellschaftskritik, in der sich Figuren unter dem Druck der Isolation ihren eigenen Werten stellen müssen.