Wladimir Klitschko hat am Freitag zu Hayden Panettieres 37. Geburtstag ein Tributpost veröffentlicht. „Today is Hayden's birthday. Instead of celebrating the way we had planned, today we celebrate her life, her spirit, and the love she brought into this world“, schrieb der frühere Boxweltmeister nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien am 21. August auf seinem Social-Media-Kanal. Panettiere, mit der Klitschko von 2009 bis 2018 liiert war und mit der er die gemeinsame Tochter Kaya hat, war am 16. August im Alter von 36 Jahren in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gestorben.

Der Post schließt mit den Worten „Happy Birthday, Hayden. You are loved, you are missed, and you will never be forgotten.“ Klitschko dankte darin außerdem allen, die ihm und der Familie in den vergangenen Tagen kondoliert hatten. Bereits am 18. August hatte er ein erstes Statement veröffentlicht, in dem er zusicherte, Kaya werde immer mit Respekt an ihre Mutter erinnert werden.

Panettiere selbst hatte für die Geburtstagswoche eine Reise zu ihrer elfjährigen Tochter nach Deutschland geplant. Das bestätigte ihr Hair-Stylist Erick Orellana der britischen Ausgabe der International Business Times: Panettiere sei „so excited“ gewesen, Kaya zu sehen - die Reise sei eines der Dinge gewesen, auf die sie sich in ihren letzten Tagen am meisten gefreut habe. Kaya lebt seit 2018 hauptsächlich beim Vater, nachdem sich das Paar getrennt hatte.

The city is already a home for me - I spend more time here than in California.
- Hayden Panettiere, 2011 im Gala-Interview über Hamburg

Der Hamburger Bezug

Für das deutsche Publikum ist Panettieres Geschichte immer auch eine Hamburger. Nach dem ersten gemeinsamen Auftritt in der Color Line Arena im Januar 2010 bezog das Paar 2013 eine Wohnung in der HafenCity, wie das Hamburger Portal von t-online rekapituliert. Klitschko selbst hatte in der Hansestadt große Teile seiner Boxkarriere trainiert; sein erster Profikampf 1996 fand in der Sporthalle Wandsbek statt. Ein Jahr nach dem Umzug in die HafenCity, 2014, kam Kaya zur Welt.

Die genaue Todesursache Panettieres ist weiter offen. Die Gerichtsmedizin von Greenville County nannte zunächst einen Herzstillstand, wie unter anderem das ZDF in seinem Panorama-Ressort berichtete. Nach Angaben mehrerer US-Medien geht die Drug Enforcement Administration parallel Hinweisen auf eine mögliche Überdosis nach; ein toxikologischer Bericht steht noch aus. Panettiere hatte in ihrer im Mai erschienenen Autobiografie „This Is Me: A Reckoning“ offen über Alkoholabhängigkeit, postpartale Depression und den Tod ihres Bruders Jansen 2023 geschrieben.

In den USA sammeln sich am 21. August Beileidsbekundungen von Wegbegleitern aus „Heroes“, „Nashville“ und dem Scream-Franchise. Ein öffentliches Trauerdatum ist bislang nicht angekündigt. Die Ermittlungen in South Carolina laufen weiter.