Alexander Zverev steht bei den All England Championships im Achtelfinale. Der Weltranglistendritte setzte sich am Samstag auf Court eins mit 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 gegen den US-Amerikaner Marcos Giron durch. Die Partie dauerte laut t-online zwei Stunden und 34 Minuten. Zverev servierte 17 Asse und traf 39 Winner, denen ebenso viele leichte Fehler gegenüberstanden. Der Hamburger hatte Anfang Juni bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen.
Zverev startete druckvoll: Bereits im ersten Aufschlagspiel Girons erspielte er sich Breakchancen, brach den Kalifornier im ersten Satz zweimal und ließ selbst kaum einen Punkt zu. Nach dem 6:2 fand Giron im zweiten Satz besser ins Match, steigerte laut Eurosport seine erste Aufschlagquote von 67 Prozent auf zeitweise über 90 Prozent und zwang Zverev in den Tiebreak. Dort behielt der Deutsche mit 7:4 die Oberhand. Der dritte Satz verlief lange offen, ehe Zverev bei 5:4 zum Match aufschlug und mit einem Ass verwandelte.
Ich fühle mich anders als im letzten Jahr. Ich spiele besseres Tennis. Mit einem Titel hierherzukommen, hilft jedem. Ich möchte natürlich weitermachen.
In Runde vier wartet Lehecka
In der Runde der letzten 16 trifft Zverev am Montag auf den an Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka. Der 24-Jährige hatte sich zuvor mit 6:4, 6:4, 4:6, 6:4 gegen den Spanier Jaume Munar durchgesetzt. Zverev ist bei den Wimbledon Championships bislang nie über das Viertelfinale hinausgekommen.
Sollte Zverev Lehecka schlagen, droht im Viertelfinale ein Wiedersehen mit Taylor Fritz, gegen den er die vergangenen sieben Duelle allesamt verloren hat. Auf dem Turnier stehen aus dem deutschen Feld nach dem Aus von Yannick Hanfmann noch Zverev und Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner hatte am Freitag Daniil Medwedew in drei Sätzen bezwungen und trifft im Achtelfinale auf Hubert Hurkacz oder Tommy Paul.